Freitag, 22. Juni 2012

Back home...

Seit ziemlich genau 3 Wochen bin ich jetzt schon wieder in Berlin, und was kann ich sagen: es fühlt sich so an als ob ich nie weggewesen wäre.
Der Flug war (wie erwartet) ziemlich anstrengend. Um auch ja alles mitzunehmen hatte ich eine Jeans, eine Jogginghose, ein T-shirt, eine leichte Strickjacke, einen Pullover und meine Herbstjacke an. Im Laufe der Zeit (nachdem ich erstmal durch Security durch war) habe ich das dann halbwegs reduziert und irgendwie auf Beutel und Tüten aufgeteilt. Der Abschied war ziemlich hart, sogar mein Gastvater hat geweint und meine Gastgeschwister haben mir die süßesten Abschiedsbriefe geschrieben...
Meine Anschlussflüge habe ich alle ohne Probleme bekommen, nur in Frankfurt hatte meine Maschine eine halbe Stunde verspätung, aber das hat auch alles geklappt.
In Berlin wurde ich dann von einer Wolkendecke und von Familie und Freunden empfangen, und natürlich habe ich geweint als ich alle endlich wieder in die Arme schließen konnte.

Mama. ♥

Die ganze Truppe, inklusive Luftschlangen, Ballons und Plakat!

Wenn ich zurückblicke auf mein Jahr, dann sehe ich nicht nur all die guten Zeiten über die ich hier geschrieben habe. Ich erinnere mich an den Gastfamilienwechsel im November, die ersten Wochen auf meiner Schule und das Gefühl von totaler Orientierungslosigkeit angesichts total verschlungener Gängen, totale Verwirrtheit in Washington DC nachdem ich gelandet war und alles auf mich herum auf Englisch war. Ich erinnere mich an so viele Zeiten in denen ich mich nach Deutschland gesehnt habe, nach meinen Eltern, meinen Freunden, einem öffentlichem Nahverkehrsystem... Es ist nicht einfach für 10 Monate weg zu sein. Definitiv nicht. Die ersten Wochen und vielleicht sogar Monate sind, verzeiht die Ausdrucksweise, sogar relativ scheiße. Nachdem die erste Aufregung über dich als Austauschschüer verflogen ist muss man ziemich hart arbeiten um Freunde zu finden, und auch wenn es nicht so scheint aber auch die USA hat eine sehr andere Kultur als in Deutschland. Es gibt so vieles an was man sich gewöhnen muss, sovieles das einem vielleicht nicht gefällt aber mit dem man Kompromisse schließen muss.
Nein, das Austauschjahr war nicht "das beste Jahr meines Lebens", wie einige Austauschorganisationen ja werben. Aber es wahr das lehrreichste. Ich habe viel über mich und meine Grenzen gelernt, darüber was ich an meiner Heimat zu schätzen weiß, darüber was ich an meiner Familie zu schätzen weiß. Ich habe gelernt selbstständiger zu sein, selbstbewusster und auch lockerer an Dinge heran zu gehen die ich sowieso nicht ändern kann.
So viele Sache habe ich erlebt, die ich teilweise gar nicht hier beschrieben habe. Ich war in San Diego, New York City, Florida, Disneyland, The Wizarding World of Harry Potter, ich war auf den Bahamas und konnte einen Delfin streicheln.... Es gibt so viele Erinnerungen und Momente die ich für immer in meinem Herzen eingeschlossen haben werde, auch wenn das Austauschjahr anfängt sich anzufühlen wie ein Traum.
Wenn ihr die Gelegenheit habt- macht es! Macht ein Austauschjahr. Aber seid euch sicher das es kein Urlaub wird. Und nehmt niemals irgendetwas für selbstverständlich.

Also, das war er. Mein letzter Post. Danke an diejenigen die mich für 10 Monate begleitet haben, ich wünsche euch alles Gute.


(und num zum letzten Mal:) Ganz viele Küsse!!

Annika

Freitag, 1. Juni 2012

My last days...

Und so langsam wird es ernst. Wirklich ernst.
Für mich ist es immer noch unreal das ich übermorgen zum letzten Mal in meinem wunderschön großem Bett aufwachen werde, zum letzten Mal Frühstück mit meiner Gastfamilie haben werde... Es ist so unreal. Die letzten zwei Wochen, in denen ich keine Schule hatte waren voller letzter Male, und so oft ich auch schon auf wiedersehen sagen musste, es wird nicht einfacher. Eher immer trauriger. Aber egal, ich habe auch noch ein paar Andere Dinge gemacht. Zum Beispiel hat mein Gastvater mich und meine Gastgeschwister an einem Wochenende zur größten Bierfabrik der Welt gefahren, die in Golden Colorado (das ungefähr 1 Stunde von hier enfternt ist) liegt, was ziemlich interessant war.

 Alexa, mein Gastvater Keith, Ich und Miles. 
(Auf dem Shirt meines Gastvaters steht, ziemlich passend; "Stimulate the economy, buy me a beer!")

Erinnert sich noch wer an meinen Weihnachtseintrag und den Sack Reis dem ich meinen Gastvater geschenkt habe? Der ist jetzt auch alle geworden, also haben wir alle zusammen in den letzten 5 Monaten 25 lbs Reis gegessen... auch schon 'ne gute Leistung!

 Er ist leer!!

Außerdem haben mich meine Gasteltern zu "Applebees" eingeladen, das Restaurant in dem wir uns letzten August zum ersten Mal so wirklich kennen gelernt haben, als meine Gastmutter noch meine Koordinatorin war...

 In front of our restaurant!

In den letzten Tagen habe ich mich auch noch zum letzten Mal mit Sara und Lanie getroffen, beides mit die ersten Freunde die ich hier in Colorado hatte. Lanie hat sich am ersten Schultag im Matheunterricht einfach neben mich gesetzt und gesagt: "I like your hair, I'm gonna sit next to you" (damals hatte ich ja noch meine kurzen, kurzen Haare) und daraus hat sich dann eine Freundschaft entwickelt. Mit Sara hatte ich Guitar im ersten Semster zusammen, sie saß schräg hinter mir und nachdem Lanie uns vorgestellt hatte haben wir angefangen zu reden und zu reden und reden und irgendwann ohne es zu merken waren wir verdammt gute Freunde. Morgen werde ich mich zum letzten Mal mit meiner AP Art "Familie" treffen, was wahrscheinlich auch ziemlich emotional werden wird. Ich hasse Abschiede, vor allem wenn man nicht weiß wann man sich wieder sehen wird.

 Sara und ich!

 Lanie und Ich in unserem Lieblingscafé "Fika" was in sozuagen der Alstadt von Parker ist.

 Eine andere Sache die mich beschäftigt hat war das Thema "Abschiedsgeschenke". Im Endefekt habe ich einen Haufen deutsche Süßigkeiten verschenkt, habe eins der Familienfotos die wir im Dezember aufgenommen haben auf eine Leinwand gemalt und Briefe an jedes Familienmitglied geschrieben. Die Süßigkeiten und das Bild wurde schon überreicht aber mit den Briefen wird noch gewartet bis ich schon halb im Fluzeug bin.

Abschiedsgeschenk N° 1



Es ist komisch das zu schreiben aber.... Bis in 3 Tagen!

Ganz viele Küsse!

Montag, 21. Mai 2012

Graduation

Heute um 8h morgens war es für mich und 300 andere Seniors der Ponderosa High School soweit: Die Graduation zeremonie hatte begonnen. Bei wunderschönem Wetter begann das Orchester "Pomp and Circumstances" zu spielen und alle Lehrer und Schüler des 12. Jahrgangs durften in das Footballstadium einlaufen....
 ( ab ca der 2. Minute fängt der Part an, der gespielt wird wenn die Seniors einlaufen)

Wenn es einen Moment in meinem Austauschjahr gab der wirklich wie im Film war, dann war es dieser. Bilder sagen hier auch mehr als Worte, vor allem weil so vieles sich gar nicht in Worte fassen lässt. Also, Vorhang auf: I am proud to present you the class of 2012!

 Einmarschieren, mein Sitzplatz war auf der linken Seite, in der 2. Reihe von hinten

 Auf der Bühne. Mein Lieblingslehrer Mr Molé, den ich die letzten beiden Semester in US-History hatte hat meinen Namen vorgelesen und ziemliche Schwierigkeiten mit meinem zweiten Vornamen gehabt ;-)

 Abgang, mit dem Umschlag fürs Diplom in der Hand!

 Oh, Hi there! Es war so unglaublich grell, aber weil es so früh am morgen war ein Glück nicht unerträglich heiß. 

 Mr Roberts und Ich!
Mr Garland, mein AP Drawing&Painting Teacher

 Mikaela!

 Süßeste Lauren!

 
uund.... Jessica und Ich

Danach sind wir nach Hause gefahren, weil meine Gasteltern arbeiten und meine Gastgeschwister zur Schule mussten. Ich bin aber dann noch zu Mikaela gelaufen weil sie nur 5 minuten von mir weg wohnt und wir hatten einen richtig schönen Nachmittag auf ihrer Terrasse mit Schokolade und Tacos und dann am Abend noch Dinner mit meiner Familie. 

Graduation war... unbeschreiblich gut. Ich weiß das ich sowas nie wieder erleben werde, und finde es sehr schade das in Deutschland nicht so wirklich viel Tamtam um die Abiverleihung gemacht wird. Ich werd meine "Cap" auf jeden Fall mit nach Deutschland nehmen und zu meiner Abiverleihung aufsetzen!
Ansonsten war Graduation auch ziemlich emotional weil es wirklich das letze Mal für mich war meine Lehrer zu sehen, und vor allem Mr Mole, Mr Garland und Mr Roberts haben das Jahr für mich so sehr beeinflusst und zu dem gemacht was es letzenendes war, das es hart war auf widersehen zu sagen. Aber im Endefekt überwiegt die Freude darüber das ich die Chance hatte das alles hier zu erleben.

Von daher- Bis Bald! Ganz viele Küsse!

Annika

Sonntag, 20. Mai 2012

Prom N°3, Elitch's, und Alexandra

... oder auch: The best weekend ever!

Erinnert ihr euch noch an meinen Promeintrag und meine Einleitung in der ich versichert habe das dies mein "erster und einziger" Prom sein würde? Falsch gedacht. Erstmal hat mich ein deutscher Austauschschüler zu seinem Prom eingeladen, auf dem ich dann vor drei Wochen war, und dann hat mich Alex zu ihrem Prom eingeladen. (Für diejenigen die nicht wissen/vergessen haben wer das ist bitte hier entlang: Blogeintrag zu Elitch's!)
Jedenfalls war der dieses Wochende, am Freitag dem 18. Mai. Von daher bin ich sofort nach der Generalprobe für meine Graduation zu ihr geeilt.

 Wiedersehen nach 3 Monaten!

 Nachdem das Makeup und die Haare dann saßen wurden massen an Foto's geschossen. Die meisten sind noch nichtmal fertig bearbeitet, wenn ich sie dann zu verfügung habe werde ich sie einfügen, versprochen! Außerdem wird Alexandra sicherlich ihren eigenen Blogeintrag schreiben, mit ganz vielen anderen Bildern, den ich dann hier verlinken werde!

Unsere Promgruppe: Ich, Alexandra, eine Freundin der Gastfamilie die unsere Haare gemacht hat, Alex's Gastschwester, eine Freundin, und eine andere Freundin. Oder so.


My sweetheart, best friend, soulsister, hasi, süßi... Alex.

Gruppe die Zweite!

Der Prom an sich war wahnsinnig lustig, vor allem auch weil Alex und Ich die Einzigen waren die normal getanzt haben (achm Grinding achm). Ich bin so dankbar das ich sie habe und mit ihr zusammen immer wieder wunderschöne Momente haben darf (Alex? I don't wanna close my eyes! I don't wanna fall asleep, 'cause I'd miss you babe, and I don't wanna miss a thing!).
Am Samstag haben wir dann bis ungefähr 2h geschlafen und Alex's Freunde haben ihr eine Überraschungsparty geschmissen und sind später mit uns zu so einer Art Park gegangen wo wir ganz viele viele hübsche Bilder aufnehmen konnten. 

 (mal 'ne ernsthafte Frage an aussenstehende: denkt ihr wir sehen uns ähnlich? wir haben über's wochenende so oft gehört das wir wie Schwestern aussehen, aber naaaaja.)

I love you hasi!

Sonntag gings dann weiter mit Elitch Gardens, dem Vergnügungspark in dem ich im September schonmal mit Alex zusammen war. Meine Koordinatorin Sharon hat das Treffen Organisiert, und im endefekt waren wir 8 Austauschschüler plus Gastfamilienmitglieder.

 

 Wie auch schon beim ersten Mal war Elitch's ziemlich genial, bis auf die Tatsache das Alex und Ich am Ende nur noch todmüde waren. Aber es hat sich gelohnt, und für uns Beide war es das letztes Mal das wir uns sehen bevor wir wieder auf deutschem Boden sind. Es war also der perfekte Abschluss eines Jahres mit meiner besten Freundin, da wo alles für uns Beide auch begonnen hat. 

(Achtung, Schmalzig Mode: On!) Alex. Danke für dieses wunderbare Jahr mit dir. Ohne dich wäre verdammt vieles nicht so gut gewesen wie es war. Danke dafür das du immer für late-night skype sessions für mich da warst, und danke dafür das ich in dir die Beste Freundin der Welt gefunden habe. In anderen Worten: You rock my world, schnuffi!  



Bis Bald ihr Lieben! Ganz viele Küsse!

Annika
 

Freitag, 18. Mai 2012

Letzer Schultag...

Merkwürdig wie schnell die Zeit vergeht. Ich erinnere mich noch so gut daran wie ich den Eintrag zu meinem ersten Schultag verfasst habe, und damals einigermaßen disillusioniert war. Und aufeinmal war dann meine letzter Schultag... Da ich ein Senior bin (12. Stufe, Abschlussjahrgang) wäre es offiziell schon der 10. Mai gewesen, an dem Tag hatten wir auch den sogenannten "Senior Check Out", dafür mussten wir Unterschriften von allen Lehrern bekommen die bezeugen das wir alles erforderliche für deren Klasse getan haben. Ich bin aber an zwei weiteren Tagen nochmal in die Schule gegangen um meine Kunstsachen alle nach Hause zu bekommen und auf wiedersehen zu allen zu sagen.
Mein Kunstlehrer Mr Garland hat mir erlaubt zwei seiner Schranktüren zu bemalen, und eine davon habe ich dann noch in den letzten Schultagen fertiggestellt.

 Meine erste Schranktür mit einem Zitat von Oscar Wilde: "All Art is at once surface and symbol. Those who go beneath the surface do so at their own peril"
("Alle Kunst ist zugleich Oberfläche und Symbol. Wer unter die Oberfläche dringt, tut es auf eigene Gefahr.")
 Die zweite Schranktür. Auf dem Arm steht ein Zitat aus dem Song "Breathe" von Pink Floyd:
"All you touch and all you see is all your life will ever be"
("Alles was du berührst und alles was siehst ist all das was dein Leben jemals sein wird)


Es war so komisch einen letzten Blick in meinen ausgeleerten Locker zu werfen, ein letztes Mal mein Schullunch in der Cafeteria zu kaufen, ein letztes Mal sich mit Lanie in Mathe langweilen, ein letztes Mal AP Art mit meinen Lieblingsamerikanern zu haben...

 Das letzte Mal Schulessen kaufen.....

 Der letzte Blick in meinen Lieblingsraum: Die AP Drawing&Painting Class war die Beste Entscheidung die ich hier getroffen habe.

 Das letzte Mal mit Lauren in Überschichten im Artraum an unseren Bildern arbeiten.. 

Mein Lieblings Ceramics Lehrer Mr Roberts mit dem Bild das ich im März an seine Tür gemalt habe.

 Ein letztes Foto mit Landrie und Dylan, mit denen ich letztes Semster jeden Tag im Bus in dem 32 Middleschool Kinder waren gelitten habe...

 Letzes Mal mit Lanie und Sara nach der Schule rumhängen....

Es waren keine einfachen und auch keine perfekten 10 Monate. Doch diese paar letzen Tage in denen so viele Menschen auf mich zugekommen sind und mich umarmt haben und mir gesagt haben wie sehr sie mich vermissen werden haben mir wieder einmal bewiesen wie sehr es sich doch gelohnt hat hierhergekommen zu sein. Ich habe so vieles gelernt, nicht nur über Amerika aber auch über mich selbst aber bevor das jetzt zu sehr zu einem kitschigen Resumee-Eintrag wird (der wird später folgen) mache ich hier mal Schluss. 

Ganz viele Küsse!

Montag, 23. April 2012

Prom

Am 15. April war es für mich soweit- zum ersten und einzigen Mal in meinem Leben durfte ich mich für meinen Prom, den Abschlussball einer High School fertig machen. Prom ist so ziemlich DAS Ereignis, zu dem auch nur 'Upperclassmen' also Juniors (11. Klässler) und Seniors (12. Klässer) eingeladen werden.
Schon Wochen vorher wird in stundenlangen Shoppingtouren nach dem perfekten Kleid gesucht, das sich manche Mädchen auch gerne mal um die 200-600$ kosten lassen. Limousinen werden gebucht, edle Restaurants reserviert, künstliche Nägel angebracht, am Vormittag des Proms werden Friseure beauftragt  kunstvolle Hochsteckfrisuren zu kreeiren... Soviel mal zum Klischee, was in diesem Fall auch wirklich ganz und gar der Wahrheit der meisten Amerikaner entspricht.
Ich aber habe nicht wirklich den Sinn dahinter gesehen so wahnsinnig viel für einen einzigen Abend auszugeben- zumal der Eintritt alleine schon nicht sehr billig war. Deswegen hab ich mich mit ein paar Freundinnen zusammen getan und wir sind alle zusammen im Auto hingefahren, nachdem wir vorher in einem kleinen, süßen, italienischen Restaurant gegessen haben, das zwar etwas teurer war aber dafür fantastische Creme Brulee hatten! Für mein Kleid habe ich auch keine Unsummen bezahlt weil es kein typisches Promdress war- also nicht lang. Zuerst wollte ich zwar unbedingt ein langes Kleid aber dann habe ich eins gefunden das so wunderbar um mich rumgewirbelt hat wenn ich mich drehe, und eigentlich nur aus diesem Grund habe ich mich dann dafür entschieden.

Wirbelwirbelwirbel!

 Ich mit meinen Gasteltern. ♥

Im Endefekt war ich auch ziemlich froh das ich kein aufgepuschtes, langes Prinzessinenkleid hatte wie viele meiner Freundinnen- auf der Tanzfläche war es nach kurzer Zeit so unglaublich heiß das wir alle paar Minuten raus und nach Luft schnappen mussten.
 
Meine wunderbare Gruppe: Ayla, Rachel, Lauren und Ich!


Das Wetter hat nicht unbedingt mitgespielt- den ganzen Tag über waren dunkle Wolken am Himmel, die teilweise sogar unheimlich nach Tornadowolken aussahen. Während wir dann im Restaurant saßen hat's das erste Mal heftig angefangen zu regnen, und als um 11:30 Prom geendet hat konnten wir kaum noch die Straßen erkennen weil es so sehr geschneit und geregnet hat. 
Der Prom an sich war im "Madden Museum of Art", was ganz lustig war denn dort ist grade eine Ausstellung von allen AP Art Schülern der Denver Area- was dazu geführt hat das auch ein Bild von mir dort war

 
Im Endefekt kann ich sagen das der Abend wunderschön war, und auch wahnsinnig lustig. Aber mich hat wiedermal die Art und Weise wie Amerikaner tanzen ziemlich verschreckt. Es ist nämlich  keinesfalls irgendwas klassisches oder etwas das auch nur im entferntesten danach aussieht- der populärste "Tanz" ist das sogenannte Grinding. Kurz beschreiben kann man es mit Hinterteil des Mädchens reibt an... privaten Stellen des Jungens. Das sieht dann ungefähr so aus:

 Und manchmal werden daraus auch ganze Grinding Lines geformt, also mehrere Jungs und Mädchen stehen hintereinander und reiben was das Zeug hält. DAS war Kulturschock pur! Vor allem weil viele Mädchen so wunderschöne Kleider tragen um dann den ganzen Abend nur zu grinden... Aber gut, meine Freunde gehören gottseidank zu den Leuten die diese Art und Weise zu tanzen mit Leidenschaft verabscheuen (genauso wie ich) von daher haben wir dann unseren eigenen kleinen Tanzkreis gebildet und einfach Spaß gehabt. Ich hoffe das ist so ein Trend der nienienienienieniemals nach Europa kommt. Niemals. 

In diesem Sinne- ganz viele Küsse!

Annika

Sonntag, 22. April 2012

Pikes Peak!

Heute hatten wir wieder eine der freiwilligen Veranstaltungen von meiner Organisation- diesmal ging es mit der Bergbahn auf die Spitze des "Pikes Peak", mit 4300 metern einer der höhsten Berge der Rocky Mountains. Das Wetter sah den ganzen Morgen über wahnsinnig vielversprechend aus- strahlender Sonnenschein und nur vereinzelte Wolken am Horizont. Die haben sich dann aber leider auch genau über der Bergspitze versammelt und dort oben angekommen hat's erstmal schön heftig geschneit. Jedoch waren die Ausblicke die wir während der Fahrt hatten wunderschön und größenteils auch sonnig. Von daher hat es sich allemal gelohnt!

 In der Bahn.
 Colorado Love!
 Auf der Aussichtsplattform- an schönen Tagen soll man hier sogar bis nach Kansas und New Mexico sehen können!
 Augen offen halten war auch schon etwas schwierig.
 Die Bahn. Unnützes wissen- es ist die  höchstegelegene Zahnradbahn der Welt.
Und gefühlt auch die langsamste... der ganze Rundtrip hat ca 4 Stunden gedauert, mit kurzer Pause zum Fotos machen und Souveniere shoppen auf der Spitze. 

 Bei der Runterfahrt. Teilweise war die Steigung bis zu 30% und in den Holzbänken ist man schon so ein bisschen hin und her und runter gerutscht. Vor allem runter.


So mehr gibt es dazu denke ich mal nicht zu sagen. Ein Eintrag zum Prom sollte bald folgen. Irgendwann. Hoffentlich. 

Bis dahin - Ganz viele Küsse!

Sonntag, 15. April 2012

Academic Letter in the House!

Erinnert ihr euch noch an den Post in dem ich euch über den Academic Letter erzählt habe für den ich nominiert war?
Die Zeremonie war jetzt neulich, und dort habe ich ihn dann feierlich mit ca 70 anderen Schülern in einem weißen Umschlag in Empfang genommen. Die Zeremonie war nicht sonderlich spannend, ein paar Schüler und Lehrer haben darüber geredet wie stolz wir auf uns sein können, ein Video wurde eingespielt in dem wir alle sagen mussten was wir nach der Graduation hier machen werden und ganz am Ende durften wir dann auf die Bühne gehen und den magischen weißen Umschlag mitnehmen,
Aber es gab am Schluss Kekse für alle, von daher hat es sich doch gelohnt! Und ein paar meiner Freundinnen haben auch Academic Letters bekommen, von daher war es auch schon ganz lustig.
Ich, Jessica, Lauren und Morgan mit unseren Umschlägen, yay!!

In dem Umschlag waren dann einmal die zwei Teile des Academic Letters, die man sich dann auf die Lettermanjacke nähen lassen soll ( die aber um die 300-400$ kostet, von daher erstmal nichts für mich), das Zertifikat und ein paar Anstecker die auch für die Jacke sind.

Ich mit meinem Letter! Der Stoff ist so eine Art fester Teppich, jedenfalls fühlt es sich so an.

Das wars dann auch erstmal wieder. Ein Post über meinen Springbreak sollte bald kommen, bis dahin
Ganz viele Küsse!

Annika

ps. Nur noch 40 Tage, ist das nicht unheimlich? Ich kann immer noch nicht fassen wie schnell die Zeit vergeht...

Donnerstag, 5. April 2012

NYC Trip!

Am Freitag den 16. März ging es für mich und 52 andere Austauschschüler meiner Organisation, die alle übers ganze Land verteilt in verschiedenen Staaten wohnen, auf nach New York City! 
Unser Hotel war zwar in New Jersey, dem Nachbarstaat von New York, aber es war nur 20 minuten Busfahrt von der Stadt entfernt. Es war nur ein 4 tägiger Trip von daher war jeder Tag ziemlich voll gepackt.
Wer einen Überblick über den Trip bekommen will sollte sich unebdingt das verlinkte Video ansehen- Cecile, eine französische Austauschschülerin und Freundin von mir hat es mit viel Liebe gemacht. Meiner Meinung nach ist es die perfekte Zusammenfassung eines wunderbaren Trips!
video

 Samstag haben wir eine Stadttour im Bus gemacht, und haben erstmal die verschiedenen Bezirke von New York City kennen gelernt und einen groben Überblick über die Stadt bekommen- Central Park, Wall Street, Chinatown, Upper East Side (da wo die Reichen wohnen), Lower East Side (da wo vor allem Studenten wohnen wollen) und so weiter und so fort. Wir hatten auch sagenhafte anderthalb Stunden Zeit uns im Metropolitan Museum of Art umzuschauen, für das 2. grösste Museum der Welt erstaunlicherweise nicht wirklich genug. 
 Am Abend hatten wir dann die Option in ein Broadway Musical zu gehen- "The Phantom of the Opera". Es war das erste mal das ich es gesehen habe, und einfach nur fantastisch! Die Musik, die Kostüme, die Atmosphäre! Dadurch hatte ich dann zwar nicht ganz so viel Zeit für Souveniere zu shoppen, aber es hat sich für mich wirklich gelohnt, und wenn einer von euch das Glück haben sollte irgendwann mal in NYC zu sein kann ich nur den Rat geben: seht euch ein Broadway Musical an!!
Sonntagmorgens dann um 6hmorgens, nach gefühlten 26 minuten Schlaf, aus dem Bett gehieft, und nach der Busfahrt mit einer Fähr ab zur Statue of Liberty. 

Wir 52 Austauschschüler plus Betreuer. Ich bin irgendwo in der Mitte, wer mich findet kriegt nen Keks!
Auf der Fähre Richtung New York City!

Danach sind wir mit der Metro zur Grand Central Station gefahren, die in Filmen irgendwie größer aussieht als sie in wirklichkeit ist, aber trotzdem nicht weniger beeindruckend. 
Am Gleichen Tag waren wir noch im UN-Hauptquartier und konnten danach auf eigene Faust New York für eine Stunden erkunde, und haben am Abend dann im Restaurant "Bubba Gump" (diejenigen die den Film 'Forrest Gump' gesehen haben werden den Namen verstehen) Dinner gegessen. Für 2 einhalb Stunden konnten wir dann in Gruppen am  Times Square shoppen gehen und natürlich gaaanz viele Touristen Fotos schießen. 
Im Hintergrund das Gebäude an dem an Silvester immer die berühmte Kugel "fällt" und damit das neue Jahr einläutet!

 Montag war dann leider auch schon der letzte Tag, aber da die Flüge erst am Nachmittag gingen hatten wir noch Zeit das Empire State Building zu besichtigen und die geniale Aussicht auf New York city zu genießen- in der Hinsicht hatten wir wahnsinnig Glück, weil es ein fast wolkenloser, sonniger Tag war.

Der Abschied von den anderen Austauschschülern war dann doch ziemlich traurig, weil man eben nicht genau weiß  wann man sich wieder sehen kann. Aber ich habe auf dem Wochenende wirklich geniale Leute kennen gelernt, und einen meiner Lebensträume wahrwerden lassen: einmal New York City erleben. Und das habe ich! Zwar nur einen klitzekleinen Bruchteil, aber irgendwann werde ich hoffentlich zurück kehren können. 

Ganz viele Küssse!!

Annika